Ästhetische Medizin
medizinisch fundiert und
individuell begleitet
Sich in der eigenen Haut wohlfühlen
Gesundheit, die man sieht – und spürt. Ästhetische Medizin verstehen wir als Teil eines ganzheitlichen, präventiven Gesundheitskonzepts, das Körper und Geist gleichermaßen berücksichtigt. Denn wer sich in seiner Haut wohlfühlt, strahlt Selbstsicherheit aus und begegnet dem eigenen Spiegelbild mit Freude. Innere Balance und äußeres Erscheinungsbild stehen dabei in enger Verbindung und beeinflussen unser persönliches Wohlbefinden. Unser Ziel ist keine Optimierung um jeden Preis, sondern natürliche, harmonische Ergebnisse, die Ihre individuelle Ausstrahlung unterstreichen. Dabei steht medizinische Verantwortung für uns stets an erster Stelle.
Warum Ästhetik im MVZ Labertal?
In der ästhetischen Medizin geht es um weit mehr als ein sichtbares Ergebnis. Es geht um Sicherheit, Qualität, Verantwortung und Vertrauen. Aus diesem Grund unterscheiden sich unsere Preise teilweise von denen anderer Praxen oder Anbieter – eine Differenz, die bewusst und aus medizinischer Überzeugung entsteht.
Wir verwenden ausschließlich Originalprodukte renommierter Hersteller, die wir direkt über autorisierte Vertriebswege beziehen. Das gilt sowohl für Hyaluronsäure-Filler als auch für Botulinumtoxin-Präparate. Auf sogenannte Reimporte, Grauware oder nicht eindeutig rückverfolgbare Produkte verzichten wir konsequent. Dabei arbeiten wir nach klar definierten Hygiene- und Sicherheitsstandards, die wir konsequent und ohne Abstriche einhalten.
Wir glauben, dass Transparenz, Sicherheit und medizinische Integrität wichtiger sind als der niedrigste Preis. Wenn Sie sich für eine Behandlung in unserer Praxis entscheiden, entscheiden Sie sich bewusst für geprüfte Originalprodukte, ärztliche Expertise und ein Höchstmaß an Sicherheit.
Ästhetik in ärztlicher Verantwortung bedeutet für uns:
- Ärztlich durchgeführte Behandlungen
- Anatomische Präzision & medizinische Erfahrung
- Transparente Aufklärung & realistische Erwartungen
- Hochwertige, geprüfte Präparate
- Eingebettet in eine große medizinische Struktur
- Höchste Hygienestandards
Leistungs-schwerpunkte
Leistungsschwerpunkte
Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin
Botulinumtoxin-A (umgangssprachlich Botox) ist ein Medikament, welches heute unter sterilen und kontrollierten Bedingungen biotechnologisch im Labor hergestellt wird. Botulinumtoxin wird bereits seit vielen Jahren in der Neurologie eingesetzt und hat sich inzwischen bei vielen Krankheitsbildern bewährt.
Für die Reduktion von Falten machen wir uns in der ästhetischen Medizin die muskelentspannende Wirkung von Botulinumtoxin zunutze. Die Anwendung und Wirkung ist bereits seit vielen Jahren umfangreich erprobt und erforscht.
Botulinumtoxin ist damit in den Händen eines geschulten Mediziners ein sehr sicheres Medikament.
Störende Falten wie beispielsweise die Zornesfalte im Gesicht lassen sich mit Botulinumtoxin deutlich reduzieren und glätten. Bei richtiger Anwendung geht hierbei die natürliche Mimik nicht verloren. Das Hautbild wirkt ebenmäßig, aber nicht maskenhaft.
Dafür setzen wir kleine Depots des Wirkstoffs mit einer sehr feinen Kanüle gezielt in einzelne mimische Muskeln. Die Muskulatur wird entspannt, Falten geglättet und die Hautoberfläche wirkt deutlich jünger.
Aber Botulinumtoxin kann noch mehr: So findet es auch in der Therapie der Hyperhidrosis (übermäßiges Schwitzen) oder bei übermäßigem Zähneknirschen seine Anwendung.
Der Effekt ist abhängig von der therapierten Region und dem individuellen Stoffwechsel und hält zwischen vier bis neun Monate an.
Botulinumtoxin – Ein Medikament in den Händen geschulter Mediziner
Botulinumtoxin ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, welches nur von Ärzten verabreicht werden darf. Damit Ihre Botox-Behandlung unter Schonung empfindlicher Gesichtsbereiche fachgerecht durchgeführt wird, sollte der Eingriff stets von einem versierten Experten durchgeführt werden.
Auf das erforderliche Wissen über den genauen Verlauf von Muskeln und Nerven sowie die Wirkung und Verstoffwechselung von Medikamenten können nur ausgebildete Mediziner im erforderlichen Umfang zurückgreifen. Nur so kann eine verantwortungsvolle und professionelle Behandlung gewährleistet werden.
Sie wollen etwas gegen bestehende Falten, Faltenbildung und weitere Zeichen der Hautalterung unternehmen? Vereinbaren Sie einen Termin zum Beratungsgespräch und erfahren Sie, welche Techniken und Verfahren für Sie zum gewünschten Erfolg führen.
Botox bei Migräne
Migräne ist eine von über 200 bekannten Arten von Kopfschmerzen, unter der etwa 10 % der Bevölkerung leiden. Die halbseitigen, immer wiederkehrenden Schmerzattacken können den Alltag Betroffener massiv einschränken.
Umso interessanter ist die Migränebehandlung mittels Botox als Alternative oder Ergänzung zu einer medikamentösen Therapie (beispielsweise in Form von Schmerzmedikamenten). Die Migränebehandlung mittels Botox hat sich bereits in mehreren Studien als sehr sichere und wirksame Behandlungsoption erwiesen. So kann nicht nur die Schmerzintensität deutlich reduziert werden, sondern auch die Häufigkeit von Schmerzattacken. Zudem kann bei Therapieansprechen der Verbrauch von Schmerzmedikamenten deutlich gesenkt werden.
Botox bei Bruxismus (Zähneknirschen)
Nächtliches (unbewusstes) Zähneknirschen und Pressen (Bruxismus) ist nicht nur eine unangenehme Angewohnheit, sondern führt häufig unmittelbar zu starken Kopfschmerzen, Schmerzen in der Kaumuskulatur und/oder Verspannungen bis zu den Schultern. Langfristig führt Knirschen zu chronischen Zahn- und Kieferproblemen. Deshalb ist eine möglichst frühzeitige Therapie sehr wichtig.
Erster Therapieschritt ist eine funktionelle Schiene, welche durch die Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie Zahntechnikerinnen und Zahntechniker angefertigt werden. In manchen Fällen ist eine solche Schiene jedoch nicht ausreichend, um die Beschwerden vollständig zu therapieren.
Hier kann der Einsatz von Botulinumtoxin hilfreich sein. Es sorgt wenige Tage nach der Injektion für eine Entspannung der Kaumuskulatur. Durch die reduzierte Muskelaktivität wird beim nächtlichen Knirschen und Pressen deutlich weniger Kraft ausgeübt. Damit setzt Botulinumtoxin zusätzlich zu Knirsch- oder Aufbissschienen direkt an der Ursache an.
Neben den medizinisch-gesundheitlichen Aspekten gibt es „nebenbei“ noch positive ästhetische Auswirkungen: Die Botulinumtoxintherapie der Kaumuskulatur kann die Gesichtskontur insgesamt schmälern.
Wenn Sie auch unter den Auswirkungen von Zähneknirschen leiden und eine Schiene keinen ausreichenden Erfolg erzielt, helfen wir Ihnen gerne! In einem persönlichen Beratungsgespräch besprechen wir die Möglichkeit der Botulinumtoxintherapie in Ihrer individuellen Situation und gehen gemeinsam den konkreten Behandlungsablauf durch.
Hyperhidrose-Behandlung (verstärktes Schwitzen)
In den ungünstigsten Situationen leisten die Schweißdrüsen mehr als sie eigentlich sollten:
Bei krankhaftem Schwitzen (Hyperhidrose) sind handelsübliche Deodorants nicht mehr ausreichend.
Die meisten Menschen mit Hyperhidrose leiden unter einer krankhaften Schweißbildung im Bereich der Achseln (axilläre Hyperhidrose).
Auch hier findet Botulinumtoxin in der modernen Medizin seine Anwendung:
Botulinumtoxin kann in verschiedenen Regionen für eine deutliche Reduktion der Schweißbildung eingesetzt werden. Die Wirkdauer hält zwischen 4 bis 8 Monaten. Bei vielen Patientinnen und Patienten bleibt die Wirkung für bis zu 12 Monate zufriedenstellend, sodass hier eine jährliche Injektion ausreichend ist.
Unterspritzungen mit Hyaluronsäure - verlorenes Volumen auffüllen
Die Hautalterung und die Veränderung von Gesichtsproportionen sind natürliche Prozesse, die sich leider bei niemandem gänzlich vermeiden lassen. Durch die Behandlung mit Hyaluronsäure oder „Fillern“ bieten wir eine sanfte Möglichkeit, den Zeichen der Zeit effektiv entgegenzuwirken – eventuell ergänzend zu einer Behandlung mittels Botulinumtoxin.
Hyaluronsäuren als dermaler Filler sind besonders geeignet, bestehende oder (über die Zeit) erworbene Volumenverluste auszugleichen und die Haut wieder in jugendlichem Glanz erstrahlen zu lassen. Infolgedessen werden kleinere, mittlere und sogar ausgeprägte Falten erfolgreich therapiert. Auch Unebenheiten anderer Art, beispielsweise aufgrund von unschöner Narbenbildung oder angeborenen Asymmetrien im Gesicht, können schnell und effizient behandelt werden. Anders als bei Botulinumtoxin sehen Sie den Effekt sofort, also direkt nach der Behandlung!
Hierbei legen wir im MVZ Labertal Wert auf Natürlichkeit, besprechen aber selbstverständlich mit Ihnen Ihre Wünsche und Ziele im Vorfeld.
Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil unseres Körpers. Die für eine Hyaluronsäure-Unterspritzung verwendeten Materialien werden steril im Labor erzeugt und je nach Behandlungswunsch in den entsprechenden Bereich injiziert.
Je nach Areal und Ziel können hierfür unterschiedliche Hyaluronsäuren verwendet werden.
Die Hyaluronsäuren werden durch körpereigene Enzyme langsam wieder abgebaut.
In der Regel ist die Wiederholung einer Behandlung nach 12 Monaten erforderlich.
Wir beziehen unsere Präparate von namenhaften deutschen Herstellern, bei denen der gesamte Herstellungsprozess inklusive Lieferkette nachvollziehbar ist.
Biostimulatoren & Polynukleotide - haut- & Haarregeneration
Moderne ästhetische Medizin geht heute weit über das klassische „Auffüllen“ mit Hyaluronsäurefillern oder eine Behandlung mit Botulinumtoxin hinaus. Im Fokus steht zunehmend die gezielte Aktivierung der körpereigenen Regeneration – genau hier setzen Biostimulatoren und Polynukleotide an.
Diese innovativen Behandlungen verbessern die Hautqualität an sich und stimulieren das Gewebe von innen heraus – für ein natürliches, langfristiges Ergebnis ohne „überfüllten“ Effekt und unter Erhalt einer ganz natürlichen Mimik. Sie lassen sich hervorragend mit anderen Behandlungsmöglichkeiten kombinieren, um ein individuell angestimmtes und harmonisches Ergebnis zu erzielen.
Was sind Biostimulatoren?
Biostimulatoren sind spezielle injizierbare Substanzen, die die Neubildung von Kollagen und Elastin anregen.
Dadurch kommt es zu:
- verbesserter Hautstruktur
- erhöhter Spannkraft
- langfristiger Gewebeverjüngung
Im Gegensatz zu klassischen Hyaluron-Fillern steht hier nicht das sofortige Volumen im Vordergrund, sondern eine nachhaltige Regeneration der Haut.
Was sind Polynukleotide?
Polynukleotide sind hochreine DNA-Fragmente (meist aus Lachs-DNA), die in der ästhetischen Medizin zur Zellregeneration und Gewebereparatur eingesetzt werden.
- Sie wirken auf mehreren Ebenen:
- Förderung der Zellregeneration
- Verbesserung der Mikrozirkulation
- entzündungshemmende Effekte
- intensive Hydration der Haut
Das Ergebnis ist eine sichtbar frischere, glattere und elastischere Haut.
Anwendungsbereiche im Gesicht
Polynukleotide und Biostimulatoren eignen sich besonders für:
- feine Fältchen und beginnende Hautalterung
- müde, fahle oder trockene Haut
- Augenregion (dunkle Augenringe, feine Knitterfältchen Augen/Mund)
- Hals und Dekolleté
Sie profitieren nach der Behandlung von:
- natürlichen Ergebnissen ohne „Maskeneffekt“
- einer Verbesserung der Hautqualität statt reinem Volumenaufbau („Skin Quality“)
Die Behandlung sorgt für einen natürlichen Glow und eine langfristige Verbesserung der Hautqualität. Biostimulatoren sind vielseitig einsetzbar (Gesicht & Haare, Dekolleté) und gut kombinierbar mit anderen ästhetischen Behandlungen (z. B. PRP, Microneedling).
Haarbehandlung mit Polynukleotiden
Auch bei Haarausfall und nachlassender Haarqualität können Polynukleotide effektiv eingesetzt werden.
Wirkung auf die Kopfhaut:
- Aktivierung der Haarfollikel
- Verbesserung der Durchblutung
- Verlängerung der Wachstumsphase der Haare
- Reduktion von entzündlichen Prozessen
Geeignet bei:
- diffusem Haarausfall
- hormonell bedingtem Haarausfall
- dünner werdendem Haar
- beginnender androgenetischer Alopezie
Die Behandlung kann das Haarwachstum unterstützen und die Haarqualität sichtbar verbessern.
Ablauf der Behandlung
Es handelt sich um eine ambulante Behandlung in unserer Praxis, jedoch müssen 1–2 Tage Ausfallzeit eingeplant werden, in der feine Rötungen sichtbar sein können. Damit die Wirkstoffe auch wirklich in der richtigen Hautschicht wirken können, müssen diese durch einige feine Injektionen in die Haut oder Kopfhaut injiziert werden. Eine Behandlung dauert üblicherweise 20–30 Minuten.
Für optimale Ergebnisse empfehlen sich mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Wochen.
Für wen ist die Behandlung geeignet?
Diese Therapie eignet sich ideal für Patientinnnen und Patienten, die:
- eine natürliche Hautverjüngung wünschen
- erste Zeichen der Hautalterung behandeln möchten
- ihre Hautqualität gezielt verbessern wollen
- unter Haarausfall oder dünner werdendem Haar leiden
Beratung
Welche Behandlung / Behandlungskombinationen für Sie am besten geeignet ist, hängt von Ihrer individuellen Haut- und Haarsituation ab.
In einem persönlichen Beratungsgespräch erstellen wir gemeinsam ein maßgeschneidertes Behandlungskonzept – abgestimmt auf Ihre Wünsche und Ihr natürliches Erscheinungsbild.
Lippenbehandlungen
Ein sinnlicher Mund bleibt Zentrum des Gesichts – auch wenn dieser heutzutage manchmal durch Masken verdeckt werden muss.
Über die Jahre verliert das Bindegewebe der Lippen an Spannkraft und Volumen. Aber auch bei jungen Menschen, beispielsweise mit sehr schmalen Lippen oder ungünstigem Lippenverhältnis, besteht häufig der Wunsch nach einer Korrektur.
Für den Volumenaufbau der Lippen sind spezielle Verfahren und ausgewählte Hyaluronsäuren erforderlich. Im MVZ Labertal werden ausschließlich anerkannte Techniken praktiziert und hochwertige Materialien verwendet, sodass ein natürlich aussehendes Ergebnis erzielt werden kann.
Besteht bei Ihnen der Wunsch nach einem Lippenaufbau oder einer Lippenkorrektur?
Sprechen Sie uns gerne an. Eine Verwendung oder Bestellung von Reimporten oder anderen Produkten lehnen wir aufgrund der hohen und teils unvorhersehbaren Nebenwirkungsrate strikt ab.
Lassen Sie uns gemeinsam Ihren Weg zu einer strahlenden und jugendlichen Haut beginnen.
PRP – Eigenbluttherapie
Was ist PRP?
Die PRP-Behandlung (Platelet-Rich-Plasma) ist eine moderne, regenerative Therapie, bei der körpereigene Wachstumsfaktoren gezielt zur Haut- und Haarregeneration eingesetzt werden.
Dabei wird aus einer kleinen Menge Ihres eigenen Blutes ein hochkonzentriertes Plasma gewonnen, das reich an:
- Thrombozyten (Blutplättchen)
- Wachstumsfaktoren (z. B. PDGF, TGF-β, VEGF)
- bioaktiven Proteinen
ist. Diese körpereigenen Botenstoffe spielen eine zentrale Rolle bei der Geweberegeneration. Sie fördern unter anderem die Zellneubildung, die Durchblutung sowie die Kollagen- und Elastinproduktion. Auf diese Weise kann PRP die Haut sichtbar revitalisieren und gleichzeitig die Aktivität der Haarwurzeln unterstützen – ganz ohne synthetische Zusatzstoffe.
Das Verfahren ist besonders gut verträglich, da ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird.
Die Behandlung richtet sich an Menschen, die Wert auf natürliche Ergebnisse legen und die körpereigenen Regenerationsprozesse gezielt unterstützen möchten. Sie eignet sich sowohl zur Prävention als auch zur Behandlung erster sichtbarer Veränderungen der Haut und Haare.
PRP für die Haut (Gesicht, Hals, Dekolleté) – natürliche Hautverjüngung
Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich die körpereigene Regeneration der Haut. Die Produktion von Kollagen und Elastin nimmt ab, die Haut wirkt dünner, verliert an Spannkraft und erscheint weniger strahlend.
Diesen Entwicklungen kann meist nicht alleine durch Botulinumtoxin und/oder Hyaluronsäurefiller vollständig entgegengewirkt werden, um ein harmonisches Ergebnis zu erzielen.
Hier setzt die PRP-Behandlung an: Durch die gezielte Einbringung körpereigener Wachstumsfaktoren werden regenerative Prozesse aktiviert, die die Hautstruktur nachhaltig verbessern können. Die Haut wirkt frischer, ebenmäßiger und gewinnt Elastizität zurück.
Besonders geeignet ist die Behandlung für Patientinnen und Patienten, die sich eine natürliche Verbesserung ihres Hautbildes wünschen, ohne auf künstliche Füllstoffe zurückzugreifen. PRP kann sowohl im Gesicht als auch an Hals und Dekolleté angewendet werden und eignet sich auch zur Unterstützung bei feinen Linien, müder Haut oder leichten Narbenstrukturen.
Die Behandlung erfolgt entweder durch feine Injektionen oder in Kombination mit Microneedling, wodurch die Wirkstoffe optimal in die Haut eingebracht werden können. Erste Veränderungen zeigen sich häufig nach wenigen Wochen, während sich die volle Wirkung im Verlauf mehrerer Behandlungen entfaltet.
Das Ergebnis ist kein „verändertes Aussehen“, sondern eine sichtbar revitalisierte, natürlich frische Haut.
PRP für die Haare – Unterstützung bei Haarausfall
Haarausfall und nachlassende Haardichte sind häufig multifaktoriell bedingt und für viele Betroffene sehr belastend. PRP bietet hier eine schonende, regenerative Behandlungsoption, die direkt an der Ursache ansetzt – der Aktivität der Haarfollikel.
Die im Plasma enthaltenen Wachstumsfaktoren können die Durchblutung der Kopfhaut verbessern und die Haarwurzeln stimulieren. Ziel ist es, inaktive Haarfollikel wieder zu aktivieren, die Wachstumsphase zu verlängern und die Haarstruktur insgesamt zu stärken.
Die Behandlung eignet sich insbesondere bei diffusem Haarausfall, hormonellen Veränderungen (z. B. nach Absetzen hormoneller Verhütung) sowie in frühen Stadien der androgenetischen Alopezie.
Das PRP wird mittels feiner Mikroinjektionen direkt in die betroffenen Areale der Kopfhaut eingebracht. Die Behandlung ist in der Regel gut verträglich und erfordert keine Ausfallzeit. Erste Effekte zeigen sich meist nach einigen Monaten, wobei eine Serie mehrerer Sitzungen für ein optimales Ergebnis empfohlen wird.
Ziel ist eine sichtbare Stabilisierung des Haarausfalls sowie eine Verbesserung der Haardichte und Haarqualität – auf natürliche Weise.
Grenzen der PRP-Behandlung
Wie jede medizinische Therapie hat auch die PRP-Behandlung ihre Grenzen. Die Wirkung ist insbesondere dann am besten, wenn noch aktive Zell- bzw. Haarfollikel vorhanden sind.
Bei bereits langjährig bestehenden, vollständig kahlen Arealen ohne vitale Haarwurzeln ist in der Regel kein relevantes Nachwachsen mehr zu erwarten. PRP kann in solchen Fällen die Situation meist nicht wesentlich verbessern.
Eine individuelle ärztliche Einschätzung ist daher entscheidend, um realistische Erwartungen zu definieren und das passende Behandlungskonzept auszuwählen.
Ablauf der Behandlung
Die PRP-Behandlung beginnt mit einer Blutentnahme, ähnlich einer routinemäßigen Laboruntersuchung. Anschließend wird das Blut in einer speziellen medizinischen Zentrifuge aufbereitet, um das plättchenreiche Plasma zu isolieren.
Dieses wird direkt im Anschluss mittels Microneedling und / oder Injektion in die entsprechenden Haut- oder Kopfhautareale eingebracht. Der gesamte Ablauf ist standardisiert, sicher und dauert in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten.
Verträglichkeit und Sicherheit
Ein großer Vorteil der PRP-Behandlung liegt in ihrer hohen Verträglichkeit. Da ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird, sind allergische Reaktionen äußerst selten.
Nach der Behandlung kann es vorübergehend zu leichten Rötungen, Schwellungen oder einem Spannungsgefühl kommen, die jedoch in der Regel rasch abklingen. Eine längere Ausfallzeit ist nicht zu erwarten.
Gut zu wissen – Medizinische Einordnung
PRP wird seit vielen Jahren in unterschiedlichen Bereichen der Medizin eingesetzt, unter anderem in der Dermatologie, Orthopädie und regenerativen Medizin. Auch in der ästhetischen Medizin hat sich das Verfahren als sinnvolle Ergänzung etabliert.
Die Studienlage zeigt vielversprechende Ergebnisse hinsichtlich Hautqualität und Haarwachstum, wobei das individuelle Ansprechen variieren kann.
Natürlichkeit beginnt im eigenen Körper.
Gerne beraten wir Sie individuell, ob eine PRP-Behandlung für Ihre Haut oder Haare sinnvoll ist, und erstellen ein auf Sie abgestimmtes Behandlungskonzept.
Unser Behandlungsablauf
„Mir ist wichtig, dass sich Menschen in ihrem Erscheinungsbild wiederfinden – nicht verändert, sondern stimmig.“
Ihre Ansprechpartnerin für ästhetische Medizin
Dr. Anne Kathrin Leitmann
Dr. Leitmann verbindet eine fundierte klinische Ausbildung mit einem besonderen Schwerpunkt in der ästhetischen Medizin. Nach ihrem Studium der Humanmedizin sowie ergänzend der Zahnmedizin an der Universität Tübingen war sie unter anderem am Universitätsklinikum Tübingen in der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie sowie in der Anästhesie und Intensivmedizin tätig.
Ihre fachärztliche Ausbildung absolvierte sie in der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Regensburg. Ergänzend verfügt sie über Qualifikationen in der Notfallmedizin und befindet sich in Weiterbildung im Bereich Sportmedizin. Seit 2025 ist sie als Weiterbildungsassistentin für Allgemeinmedizin im MVZ Labertal tätig.
In der ästhetischen Medizin legt Dr. Leitmann besonderen Wert auf Präzision, medizinische Sicherheit und ein natürliches Ergebnis. Ziel ist ein Erscheinungsbild, das stimmig wirkt und die individuelle Ausstrahlung unterstützt.
Wichtige Organisatorische Informationen:
Sprechzeiten & Terminvergabe
Dienstags, 14:00–19:00 Uhr
Reine Terminsprechstunde
Selbstzahlerleistungen
Häufige Fragen
Antworten auf Ihre Wichtigsten Fragen
Welche ästhetischen Behandlungen bietet das MVZ Labertal an?
Im Bereich Ästhetik bietet das MVZ Labertal Faltenbehandlungen mit Botulinumtoxin (Botox), Unterspritzungen mit Hyaluronsäure (Filler), Behandlungen bei Hyperhidrose (starkes Schwitzen) sowie medizinisch begründete Anwendungen wie Botox bei Migräne oder Bruxismus an.
Alle Behandlungen erfolgen nach ärztlicher Beratung, klarer Indikationsstellung und unter Einhaltung hoher medizinischer Standards.
Was ist Botox – und wie wirkt es?
Botox ist ein Medikament, das den Wirkstoff Botulinumtoxin enthält.
Es wirkt, indem es die Signalübertragung zwischen Nerven und Muskeln vorübergehend hemmt. Dadurch entspannt sich die behandelte Muskulatur gezielt.
In der ästhetischen Medizin wird dieser Effekt genutzt, um mimisch bedingte Falten zu reduzieren, die durch wiederholte Muskelbewegungen entstehen.
Die Wirkung setzt nach einigen Tagen ein und hält in der Regel mehrere Monate an, bevor sie allmählich nachlässt.
Wie läuft eine Botox-Behandlung ab?
Am Anfang einer jeden Behandlung steht eine strukturierte Analyse Ihrer Haut unter Berücksichtigung der anatomischen Gegebenheiten, also Ihrer Gesichtskontur. Das Zusammenspiel von Muskulatur und Falten wird sowohl im entspannten als auch im angespannten Zustand betrachtet.
In einem ausführlichen Beratungsgespräch erarbeiten wir Ihre persönlichen Wünsche und Ziele und planen, welche Therapie für Ihr Anliegen möglich und sinnvoll ist. In einigen Fällen müssen aber auch Grenzen und Limitationen der ästhetischen Medizin besprochen werden, um ausschließlich realistische Erwartungen zu wecken und über falsche Versprechen (wie häufig über die Medien publiziert) aufzuklären.
Der genaue Behandlungsablauf wird Schritt für Schritt besprochen. Außerdem darf eine ärztliche Aufklärung über potenzielle Risiken und Nebenwirkungen nicht fehlen.
Hierfür ist der behandelnde Mediziner u. a. unbedingt über bestehende Vorerkrankungen und Medikamenteneinnahme zu informieren (siehe Anamnesebogen), um beispielsweise Medikamentenwechselwirkungen vorzubeugen.
Die Rechtsgrundlage in Deutschland lässt leider keine Therapie im unmittelbaren Anschluss an das Aufklärungsgespräch bei planbaren, nicht zwingend erforderlichen Eingriffen zu. Den Patientinnen und Patienten muss rechtlich Bedenkzeit zugestanden werden. Die definitive Therapie ist (zumindest bei der Erstbehandlung) frühestens am Folgetag möglich.
Für die eigentliche Behandlung werden feinste Injektionsnadeln verwendet. Eine örtliche Betäubung ist in den meisten Fällen nicht erforderlich. Auf Wunsch kann bei großer Schmerzempfindlichkeit vorab aber eine anästhesierende Gesichtscreme aufgetragen werden.
Die Zielregionen werden angezeichnet und schließlich kleinste Mengen Botulinumtoxin in der erforderlichen Konzentration in die Muskulatur gespritzt. Je nach Areal sind etwa 5-20 Einstiche erforderlich.
Damit sich nach der Behandlung keine kleinen Blutergüsse bilden, werden die Einstichstellen noch wenige Minuten gekühlt und komprimiert.
Damit sind Sie sofort wieder „gesellschaftsfähig“.
Was muss bei einer Botox-Behandlung beachtet werden?
Bitte kommen Sie sowohl zum Beratungsgespräch als auch zur definitiven Therapie ohne starkes Make-up, da ansonsten die Beurteilung deutlich erschwert sein kann.
In unserer Praxis bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich vor Ihrem Termin abzuschminken und ggf. nach Ihrem Termin erneut Make-up aufzulegen.
Bitte füllen Sie den Anamnesebogen gewissenhaft und vollständig aus und lesen Sie Ihren Aufklärungsbogen sorgfältig.
Nach einer Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin sollten für 24 Stunden ausgiebige Sonnenbäder, Saunabesuche oder schweißtreibender Sport vermieden werden, um eine mögliche Schwellung nicht zu verstärken. Botulinum wird normalerweise innerhalb von 30 Minuten resorbiert und kann danach nicht mehr diffundieren oder „wandern“. Es gibt jedoch Einzelfallberichte, in denen eine Verteilung bis zu 4 Stunden nach der Injektion beobachtet wurde. Wir empfehlen daher an dem Tag der Behandlung nach der Injektion eine möglichst aufrechte Körperposition beizubehalten und vermehrtes Bücken oder kopfüber arbeiten zu vermeiden.
Selten sind die kleinen Einstichstellen nach Kühlung und Kompression noch sichtbar oder es bildet sich ein kleinster Bluterguss, falls doch einmal ein feines Hautgefäß verletzt worden sein sollte. Diese verschwinden spurlos innerhalb weniger Stunden oder Tage und können bei Bedarf direkt nach der Behandlung überschminkt werden.
Wie lange hält die Wirkung von Botox an?
Eine erste sichtbare Veränderung zeigt sich nach etwa 72 Stunden, die maximale Wirkung wird erst nach etwa 10 Tagen erreicht. Nach 4 bis 9 Monaten regenerieren die blockierten Nervenendigungen. Die genaue Geschwindigkeit ist abhängig von der behandelten Region und lässt sich nur einschätzen, aber nie genau vorhersagen. Die Behandlung mit Botox ist nicht limitiert. Bei Nachlassen der Wirkung lässt sich die Behandlung beliebig oft wiederholen.
Können bei einer kosmetischen Dosierung von Botulinum (z.B. gegen Falten) Nebenwirkungen auftreten?
Die Anwendung von Botox zählt zu den minimalinvasiven Eingriffen und ist bei einer Therapie durch einen geschulten Mediziner seit vielen Jahren eine sichere, gut verträgliche und effektive Maßnahme gegen Falten.
Bei den kleinen Mengen, die in der ästhetischen Medizin verwendet werden, besteht zudem keine „Vergiftungsgefahr“.
Vergleichen Sie hierzu auch:
https://www.dgbt.de . Die Website der Deutschen Gesellschaft für ästhetische Botulinum- und Fillertherapie e.V..
Hier wird auf über 30 Jahre Erfahrung in der Anwendung mit Botulinum verwiesen – vor allem in Bereichen wie der Neurologie, in denen deutlich höhere Dosierungen ihre Anwendung finden (z. B. Behandlung von Muskelverkrampfungen / Spasmen). Dennoch bleiben nach dem Abklingen der Botoxwirkung keine dauerhaften Veränderungen an Nerven und/oder Muskulatur.
Trotzdem muss aber natürlich auf die zum Glück sehr seltenen, aber denkbaren Risiken hingewiesen werden:
Als Folge einer Injektion (egal ob Botulinumtoxin oder beispielsweise einer Impfung) kann es immer zu Schwellungen an der Einstichstelle, leichtem Druckschmerz oder kleinen Blutergüssen kommen. Auch allgemeine Reaktionen wie Schwindel, Unwohlsein oder Kopfschmerzen sind denkbar, i.d.R. aber schwer direkt auf die Therapie mit Botulinumtoxin zurückzuführen. Bei Migränepatientinnen und -patienten hingegen tritt normalerweise sehr zeitnah zur Injektion bereits eine erste Verbesserung der Schmerzen ein.
Botulinumtoxin hat ein sehr niedriges allergenes Potenzial, prinzipiell kann aber auch hier (wie bei allen anderen Medikamenten auch) eine allergische Reaktion, Juckreiz oder Hautausschlag nie ganz ausgeschlossen werden.
Extrem selten sind unangenehmere Komplikationen wie eine Asymmetrie durch Herabhängen einer Augenbraue oder eines Oberlids oder Sehstörungen. Wird die Injektion durch einen Mediziner mit guten Anatomiekenntnissen durchgeführt, können diese Risiken nahezu ausgeschlossen werden.
Wichtig: Die Wirkung von Botulinum ist zeitlich beschränkt. So sind auch sämtliche Nebenwirkungen nur vorübergehend.
Wann wird von einer Therapie mit Botulinum abgeraten?
Aus Sicherheitsgründen führen wir keine Therapie während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit durch.
Bei bekannten Erkrankungen der Muskulatur (bspw. Morbus Duchenne, Myasthenia gravis) oder Störungen der Blutgerinnung sollte ebenfalls von einer Therapie mit Botulinum abgesehen werden.
Was kostet eine Behandlung mit Botox?
Die genauen Kosten für eine Botox-Behandlung richten sich nach dem individuellen Bedarf und der erforderlichen Dosierung für die jeweilige Gesichtspartie oder Körperregion.
Diese lassen sich daher erst nach einem ausführlichen Beratungsgespräch und entsprechend des Behandlungsplans berechnen.
Die Behandlung einer Zornesfalte ist aber beispielsweise bereits ab 80 €* möglich.
*Preise zuzüglich Materialkosten und ggf. 19 % Mehrwertsteuer bei Selbstzahlern
Damit Sie sich in Ihrem Aussehen wiederfinden
Medizinische Ästhetik mit Haltung
Ästhetische Medizin bedeutet für uns mehr als sichtbare Ergebnisse – sie ist Ausdruck von Verantwortung, Qualität und Respekt gegenüber jedem einzelnen Menschen. Statt schneller Lösungen setzen wir auf nachhaltige Behandlungen, die medizinisch fundiert und individuell abgestimmt sind. Dafür nehmen wir uns Zeit, hören zu und beraten transparent und ehrlich. In ruhiger Atmosphäre schaffen wir Raum für Vertrauen und fundierte Entscheidungen. Gerne laden wir Sie zu einem persönlichen Gespräch ein, um gemeinsam Ihren Weg zu mehr Wohlbefinden und natürlicher Ausstrahlung zu gestalten.